Redaktion

Jede journalistische Stilform spricht ihre eigene Sprache, ob TV-Reportage oder engagierter Zeitungskommentar.
Die regelrechte Anwendung von Stil und Ausdrucksweise ist hier aber mehr als guter Wille, sprachliche Entgleisungen bleiben unverzeihlich. Vor allem die <Vorarbeiten> des Schreibens entscheiden über journalistische Spitzenqualität: präzise Recherche und wohlüberlegte Faktenauswahl. Erst nach dieser „selektiven Weichenstellung“ sollte der Wort-Transport ins Rollen kommen.

Media-Pearls von Media-Girls
In der Wortwaescherei wird verstehbare und vertretbare Berichterstattung produziert: Hard News, die angemessen sachlich und objektiv bleiben, aber auch meinungsbetonte Beiträge, spitzzüngig im Sinne eines „investigativen Journalismus“.

So frei sind wir zum Glück, dass wir uns nicht den redaktionellen Zwängen einer arbeitgebenden Medienanstalt unterwerfen müssen. Gleichzeitig oder trotzdem sind wir dazu da, öffentliche Augen von gefälschter oder spekulativer Sensationsmache zu verschonen – ganz im Sinne unseres Pressekodex. So richten wir eben keine (politischen oder lokalen) Streichelzoos ein. Und wir ziehen rigide inhaltliche Grenzen zwischen Werbung, PR und Journalismus, auch wenn im Medienalltag das Gegenteil längst schlechter Brauch ist.

Übrigens: <Mediensprache> wenden wir nicht nur an, sondern haben sie auch viele Jahre in und für Presse, Rundfunk und Internet analysiert.